§ 5 Delegiertenversammlung

1. Die auf Landesebene zusammengeschlossenen Mitgliedsverbände entsenden entsprechend der Zahl ihrer weiblichen Mitglieder
eine Delegierte bis 1000 Mitglieder
zwei Delegierte von 1 001 bis 50 000 Mitglieder
drei Delegierte ab 50 001 Mitglieder.
Die Mitgliedsverbände passen die Anzahl ihrer Delegierten in einem Zeitraum von 3 Jahren nach Inkrafttreten der Satzungsänderung an die Kriterien des Satzes 1 an.
Delegierte und Stellvertreterin eines Mitgliedsverbandes können sich gegenseitig vertreten und haben beide passives Wahlrecht. Ein Verband kann nur seine eigene Delegierte/stellvertretende Delegierte für ein Vorstandsmandat vorschlagen.

2. Die Delegiertenversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Eine außerordentliche Versammlung muß einberufen werden, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder dies beantragt.

3. Die Delegiertenversammlung wählt aus ihrer Mitte den Vorstand auf 3 Jahre. Einmalige Wiederwahl ist möglich. Die Wahl zur 1. Vorsitzenden und zur 2. Vorsitzenden sowie deren einmalige Wiederwahl in dieses Amt ist zulässig, unbeschadet einer vorherigen Tätigkeit als sonstiges Mitglied des Vorstandes. Die gesamte Amtszeit darf vier Amtsperioden nicht übersteigen. Außerdem wählt die Delegiertenversammlung zwei Kassenprüferinnen, nimmt den Geschäfts- und Kassenbericht entgegen und entlastet den Vorstand. Die Delegiertenversammlung ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder vertreten sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Mit Zweidrittelmehrheit der vertretenen Mitglieder kann die Delegiertenversammlung dem Vorstand oder einzelnen Vorstandsmitgliedern ihr Mißtrauen aussprechen. Eine Neuwahl hat anläßlich des nächsten Delegiertentages zu erfolgen. Dies gilt auch beim Ausscheiden eines einzelnen Vorstandsmitgliedes.

4. Wahlvorschläge und Anträge der Mitgliedsverbände zu den Delegiertentagen müssen spätestens vier
Wochen vor dem Delegiertentag beim Vorstand eingehen und mindestens zwei Wochen vorher an die Mitglieder verschickt werden. Initiativanträge werden behandelt, wenn der Sachverhalt zum Zeitpunkt des Antragsschlusses nicht bekannt war und ein Drittel der vertretenen Mitglieder der Behandlung zustimmt.

5. Wahlvorschläge können noch am Delegiertentag gemacht werden, wenn nicht genügend Kandidatinnen für Vorstandsmandate vorhanden oder benannt worden sind und wenn mehr als die Hälfte der vertretenen Delegierten dies zuläßt. Wenn eine benannte Kandidatin eines Verbandes kurzfristig ausgefallen ist, hat dieser Verband ein initiatives Vorschlagsrecht.

6. Protokolle von Delegiertentagen gelten als genehmigt, wenn nicht bis vier Wochen nach Erhalt Einspruch erhoben wird.

7. Entzieht ein Mitgliedsverband einem Vorstandsmitglied die Rechte einer Delegierten, muß dieses zurücktreten.

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