Landtagswahl 2016 – Nominierungsbeobachtung: Solidarität mit Charlotte Schneidewind-Hartnagel MdL

Der Landesfrauenrat ist bestürzt darüber, dass Charlotte Schneidewind-Hartnagel, die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, in ihrem Wahlkreis nicht mehr nominiert und durch einen männlichen Kandidaten ersetzt wurde. Charlotte Schneidewind-Hartnagel ist eine zuverlässige Partnerin des Landesfrauenrats und leidenschaftliche Kämpferin für gleichstellungspolitische Themen. Wie kaum eine andere hat sie sich z.B. für die Novellierung des Gleichstellungsgesetzes eingesetzt. Die Äußerung ihres Kreisvorsitzenden, dass sie keine Qualifikationen aufweise – außer, dass sie eine Frau sei – empfindet der Landesfrauenrat als Ohrfeige für alle frauenpolitisch engagierten Frauen. „Charlotte Schneidewind-Hartnagel kann sich unserer Solidarität sicher sein“, erklärt die 1. Vorsitzende des Landesfrauenrats Manuela Rukavina. „Wir alle sind entsetzt über diesen Vorgang. Besonders von den Grünen, mit ihrem parteiinternen Frauenstatut, haben wir dies nicht erwartet.“

Charlotte Schneidewind-Hartnagel hat zu den Vorgaängen eine Erklärung auf ihrer Homepage veröffentlicht, diese finden Sie hier.

 

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