Zumeldung des Landesfrauenrates zur Respekt-Rente

„Eine geschlechtergerechte Rentenreform muss die Erwerbsbiografien von Frauen in den Blick nehmen und berücksichtigen. Dazu wird mit der „Respekt-Rente“ ein erster und längst überfälliger Schritt getan“, so Schneidewind-Hartnagel, Vorsitzende des Landesfrauenrates in Stuttgart.
Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt den Vorschlag einer „Respekt-Rente“, die die Lebensleistung bewertet und vor allem Frauen vor der Altersarmut bewahren könnte. Die Erwerbstätigkeit von Frauen tritt häufig hinter der Familienarbeit, Kindererziehung und Angehörigenpflege zurück und einer Vielzahl von Müttern gelingt es nicht wieder eine Vollzeitstelle zu erhalten. Die Folge: Eine Rente an der Armutsgrenze. Besonders viele Frauen arbeiten außerdem im Niedriglohnsektor, wie zum Beispiel im Gesundheitsbereich, in der Pflege oder in schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen.

Die Respekt-Rente hilft die Altersarmut von Frauen zu bekämpfen.

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