Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des LFR seit dem Jahr 2012.

Tag der Arbeit im Zeichen der Gleichberechtigung! Geschlechtergerechtigkeit beim digitalen Wandel mitgestalten!

Pressemittelung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg zum Tag der Arbeit 2019

Wie das Frauenwahlrecht wird der 1. Mai in diesem Jahr 100 Jahre alt. Und wie das Frauenwahlrecht so steht auch der Tag der Arbeit für den Landesfrauenrat ganz im Zeichen der Gleichberechtigung. Der 1. Mai bleibt der Tag der Arbeit, aber die Digitalisierung verändert Arbeitsformen und Arbeitsbedingungen rapide und damit auch die Bedarfe von Arbeitnehmer*innen. Sie müssen die Möglichkeit erhalten, ihre digitale Arbeitswelt für die Zukunft selbstbestimmt mitzugestalten.
„Flexible Arbeitsmodelle, hybride Erwerbsverläufe und Soloselbstständigkeiten der modernen Arbeitswelt führen zu Veränderungen, die noch nicht abzuschätzen sind. Frauen dürfen hierbei nicht durch genderspezifische Verteilungseffekte benachteiligt werden, sondern müssen im Gegenteil Profiteurinnen des digitalen Wandels sein“, so die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates, Charlotte Schneidewind-Hartnagel, heute in Stuttgart.

Kontakt: Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Erste Vorsitzende Landesfrauenrat Baden-Württemberg, Mobil 0151/16004074

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Die Pressemitteilung des Landesfrauenrates zum Equal Pay Day am 18.3.2019 Gerecht ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird!

Frauen in Baden-Württemberg sind vom Gender-Pay-Gap im Beruf deutlich stärker betroffen als in anderen Bundesländern. Frauen verdienen hier im Schnitt 22,7 Prozent weniger als Männer. Damit liegt Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich an der Spitze. Anlässlich des Equal Pay Day am Montag, den 18. März 2019 äußert sich dazu die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates, Charlotte Schneidewind-Hartnagel: „Entgeltgleichheit ist mehr als „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Gleicher Lohn muss auch für unterschiedliche aber gleichwertige Tätigkeiten gezahlt werden. Die Ursachen der Lohnlücke sind vielfältig und mehr als das Resultat individueller Lebensentscheidungen. Die Unterbezahlung der Arbeit von Frauen (z.B. in Care-Berufen) ist das Ergebnis von geschlechtsbezogenen Vorurteilen über den geringen Wert dieser Tätigkeiten“.
Solange Führungsverantwortung höher wertgeschätzt wird als die Verantwortung für das Wohlergehen von Menschen, solange psycho-soziale Aspekte wie Kommunikationsfähigkeit und Empathie im Entlohnungssystem keine Rolle spielen, solange althergebrachte Rollenbilder Frauen einen geringeren gesellschaftlichen Status zuschreiben als Männern, bleibt das im Grundgesetz verankerte Recht auf Gleichberechtigung ein leeres Versprechen. Nur wenn alle Berufe nach sachgerechten und geschlechtsneutralen Kriterien bezahlt werden, kann der Gender Pay Gap überwunden werden.
Gleichstellungspolitisch und juristisch müssen etablierte Verfahren zur Arbeitsbewertung auf den Prüfstand gestellt werden. Gleichzeitig müssen wir uns als Gesellschaft fragen, ob Produktivität und Wachstum tatsächlich allein das Ziel unseres Wirtschaftssystems sein sollen.
Frauen müssen aufhören, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen und darauf zu warten, dass sie gefragt werden. Sie müssen selber fragen: nach Lohntransparenz, nach Gehaltserhöhung, nach Beförderung. Der Aufruf des Landesfrauenrates zum Equal Pay Day 2019 lautet deshalb: „Organisiert euch, solidarisiert euch, holt euch Unterstützung und bietet sie auch euren Kolleg*innen an.“
Nur wer präsent ist, entscheidet, welche Prioritäten gesetzt werden und wie die Lösungen aussehen. Ohne Frauen wird es keine geschlechtergerechten Entscheidungen geben und ohne Parität keine repräsentative Demokratie.“

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Der Landesfrauenrat und pro familia Baden Württemberg kritisieren den Vorstoß des Bundesgesundheitsministeriums für fünf Millionen Euro eine „neue“ Studie zu Schwangerschaftsabbrüchen in Auftrag zu geben

Gemeinsame Pressemitteilung von Landesfrauenrat und pro familia Baden-Württemberg
Eine Studie zu „seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen“, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Auftrag geben will, wird mit 5 Millionen Euro zusätzlich finanziert.
Der Landesfrauenrat und pro familia Baden-Württemberg sind entsetzt darüber, welche Richtung von der Bundesregierung in der Debatte um den § 219a nun vorgegeben wird. Ein Kompromiss, der hoch umstritten ist und für Frauen und Ärzt*innen keine Rechtssicherheit bringt und nun auch noch die Mittelbewilligung von 5 Millionen aus dem Bundeshaushalt für eine überflüssige und schon im Titel tendenziöse Studie.
„Wir brauchen keine weitere Studie zu den Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen. Nicht der Schwangerschaftsabbruch ist ein „Problem“, sondern die Stigmatisierung in der Gesellschaft und eine Gesetzeslage, die den Schwangerschaftsabbruch immer noch als Straftatbestand führt und ein Kompromiss zu § 219a, der keine Rechtssicherheit für Ärzt*innen bringt“, so Charlotte Schneidewind-Hartnagel, die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates heute in Stuttgart.
Und weiter betont Gudrun Christ, die Landesgeschäftsführerin von pro familia Baden-Württemberg, dass diese fünf Millionen Euro sinnvoller in der Förderung der sexuellen Bildung und im verbesserten Zugang zu Verhütungsmitteln angelegt wären. „Aufklärung und sichere Verhütung sind die wichtigsten Maßnahmen, um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern. Die kostenfreie Vergabe von Verhütungsmitteln für Menschen mit geringem Einkommen bedarf dringend einer bundeseinheitlichen Regelung, hier ist jeder Cent wichtig“.
Kontakt: Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Erste Vorsitzende LFR Mobil: 0151/16004074

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Zumeldung des Landesfrauenrates zur Respekt-Rente

„Eine geschlechtergerechte Rentenreform muss die Erwerbsbiografien von Frauen in den Blick nehmen und berücksichtigen. Dazu wird mit der „Respekt-Rente“ ein erster und längst überfälliger Schritt getan“, so Schneidewind-Hartnagel, Vorsitzende des Landesfrauenrates in Stuttgart.
Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg begrüßt den Vorschlag einer „Respekt-Rente“, die die Lebensleistung bewertet und vor allem Frauen vor der Altersarmut bewahren könnte. Die Erwerbstätigkeit von Frauen tritt häufig hinter der Familienarbeit, Kindererziehung und Angehörigenpflege zurück und einer Vielzahl von Müttern gelingt es nicht wieder eine Vollzeitstelle zu erhalten. Die Folge: Eine Rente an der Armutsgrenze. Besonders viele Frauen arbeiten außerdem im Niedriglohnsektor, wie zum Beispiel im Gesundheitsbereich, in der Pflege oder in schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen.

Die Respekt-Rente hilft die Altersarmut von Frauen zu bekämpfen.

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Stellungnahme des Landesfrauenrates zum Referentenentwurf der Bundesregierung zum §219a StGB vom 30. Januar 2019

 „Kompliziertes Verfahren statt schneller Informationen und Rechtssicherheit“
Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg fordert weiter die ersatzlose Streichung von §219a
Der Kompromissvorschlag erfüllt die Forderung des Landesfrauenrates nach ersatzloser Streichung von §219a nicht.  Ärzt*innen dürfen nur erwähnen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornehmen – wie und mit welchen Methoden, dass erfahren Frauen nur umständlich, indem sie mit einem Link auf die Seiten der Bundesärztekammer und des Bundesamtes für gesundheitliche Aufklärung verwiesen werden. Dort dürfen aber nur Basisinformationen zu Ärzt*in, Name, Ort und Abbruchmethode vorgehalten werden. Ärzt*innen, die die gleichen Informationen auf ihrer Homepage anbieten, machen sich weiterhin strafbar. Rechtssicherheit wird so nicht geschaffen.

„Wir erhalten durch den Kompromissvorschlag ein weiteres kompliziertes Verfahren statt schneller Informationen und Rechtssicherheit. Dem jetzt vorliegende Gesetzentwurf liegt weiterhin ein befremdliches Frauenbild zu Grunde, dass Frauen eine eigenständige und selbstbestimmte Entscheidung nicht zutraut und der staatlichen Regulierung unterstellt,“ so Schneidewind-Hartnagel, Vorsitzende des Landesfrauenrates in Stuttgart.

Der Landesfrauenrat lehnt den Gesetzentwurf ab und verweist auf den Beschluss der Delegiertenversammlung im Mai 2018, der eine ersatzlose Streichung von §219a fordert.

Hier die Stellungnahme des Deutschen Juristinnenbund zum Kompromiss zu 219a : „Nur durch die Streichung des § 219a StGB kann die ärztliche Sachinformation über einen Schwangerschaftsabbruch, welche ohnehin dem ärztlichen Kommunikationsrecht unterliegt, von unangemessener Werbung und Instrumentalisierung hinreichend klar getrennt werden.
https://www.djb.de/verein/Kom-u-AS/ASRep/st19-03/?fbclid=IwAR0fxpvX1vYVecdIvkwSiCF8fVVCIP5OaMSmw1WmrFdqHWf9UQv1SiTOLhw

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„Gemeinsam Vielfalt leben“ – Demokratie verteidigen!

„Gemeinsam Vielfalt leben“ – Demokratie verteidigen!

Am Freitag, den 14. September 2018 wurde ab 14.30 Uhr auf dem Stuttgarter Karlsplatz friedlich und kreativ protestiert. Dem sogenannte „Bus derMeinungsfreiheit“ der sogenannten „Demo für Alle“ traten ca. 2000 Teilnehmer*innen entgegen.

Laut Stuttgarter Nachrichten war die Veranstaltung, die größte Gegendemonstration gegen rechte Umtriebe, die es seit den Kundgebungen gegen Pegida 2015 in Stuttgart gegeben hat. “Natürlich spielen die Vorgänge in Chemnitz eine Rolle, dass heute so viele Menschen hierhergekommen sind und das ist auch gut so.  Stuttgart als Landeshauptstadt hat mit all den unterschiedlichen und “bunten” Demonstrant*innen ein fantastisches Zeichen gegen Rassismus und rechte Hetze gesetzt , sagte Charlotte Schneidewind-Hartnagel, die Vorsitzende des Landesfrauenrates am Rande der Kundgebung. Charlotte Schneidewind-Hartnagel hatte auch die Gelegenheit als Rednerin bei der Veranstaltung ein kurzes Statement abzugeben, das Sie im Folgenden nachlesen können.

Der Landesfrauenrat ist heute hier, weil wir uns mit unseren 50 Mitgliedsverbänden, in denen über 2 Millionen Frauen organisiert sind, seit 5 Jahrzehnten für die Errungenschaften der Frauen- und Emanzipationsbewegung einsetzen. Unsere Vision des Feminismus ist keine „weibliche Welt“ sondern eine „menschliche Welt“ – ohne Rollenzwänge und ohne Gewaltverhältnisse in einer vielfältigen, offenen, toleranten und demokratischen Gesellschaft. Und dazu gehört selbstverständlich auch die selbstbestimmte Geschlechtsindentität und das sind mehr als zwei!

Wir stehen für Vielfalt statt Einfalt, für Gleichberechtigung statt Diskriminierung und für Solidarität statt Hetze.

Wir wollen diese Gesellschaft in Vielfalt und Gleichberechtigung weiterentwickeln und wir wollen auch, dass unsere Kinder dies in den Bildungseinrichtungen als Wert vermittelt bekommen.

Vielfalt ist besser als Einfalt, Liebe besser als Hass.

Dafür stehen die Frauen des Landesfrauenrates – jeden Tag, an jedem Ort und heute hier in Stuttgart.

 

 

 

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GEGENHALTEN! – Pressefreiheit verteidigen

Die Online-Wochenzeitung KONTEXT darf nicht mehr Ross und Reiter nennen. Kontext darf – vorläufig – nicht mehr schreiben, dass der AfD-Mitarbeiter XXX heißt und ein rechter Hetzer ist. Das hat das Mannheimer Landgericht am 2. August 2018 per einstweiliger Verfügung verboten. (Zu den Einzelheiten siehe folgenden Artikel in KONTEXT.)

Doch in Gesellschaft, Politik und Medien wird man sich weiter mit der AfD und menschenverachtenden, demokratiefeindlichen Äußerungen auseinandersetzen: Dazu erschienen in KONTEXT viele Stellungnahmen : Für den Landesfrauenrat bezog Charlotte Schneidewind-Hartnagel Position:

Die Freiheit der Presse und ihr Recht auf investigativen Journalismus, der Namen nennen und mit Quellenangabe zitieren können muss, ist eine der Grundlagen der Demokratie. Auch deshalb gehört die freie Presse regelmäßig zu ersten Angriffszielen autokratischer und autoritärer Regime und demokratiefeindlicher Organisationen und es ist unsere Aufgabe als DemokratInnen sie zu schützen und zu verteidigen. Mit dem Beschluss der Pressekammer des Mannheimer Landgericht ist der Fall selbstverständlich nicht erledigt und wir erwarten eine schnelle Entscheidung im Hauptsacheverfahren. Wir unterstützen die Arbeit der Kontext-RedakteurInnen im Sinne der Pressefreiheit und des unabhängigen Journalismus mit der deutlichen und klaren Ansage: Dranbleiben ist BürgerInnenpflicht.

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Stuttgart-Imagefilm mit veraltetem Frauenbild

Zum neuen Imagefilm der Stadt Stuttgart erhielt der LFR  kritische Hinweise einer aufmerksamen Medien-Beobachterin,  Anlass für einen Brief des LFR an das Stadtmarketing Stuttgart. Da die Kritik des LFR unerwartet viel Interesse der Lokalpresse und inzwischen auch überregionaler Medien ausgelöst hat (siehe z.B. https://www.swp.de/suedwesten/staedte/stuttgart/neuer-imagefilm-setzt-stuttgart-in-szene-27368894.html), finden Sie den Brief hier zum Nachlesen: 2018-Stadtmarketing Stuttgart

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Konferenz der Landesfrauenräte in Hamburg – Deutscher Frauenrat in Berlin: Resolutionen für ein offenes Europa

Pressemitteilung vom 18. Juni 2018

Landesfrauenräte für ein offenes Europa – für gemeinsame europäische Asylpolitik

Zur Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) vom 15.-17. Juni 2018 in Hamburg brachten die Vertreterinnen des Landesfrauenrates Baden-Württemberg, Charlotte Schneidewind-Hartnagel und Corinna Schneider, eine Resolution zur Verteidigung eines offenen Europa ein. Die Vertreterinnen der anderen Landesfrauenräte folgten einstimmig diesem Vorschlag aus Baden-Württemberg.

Im Wortlaut:

Die Konferenz der Landesfrauenräte unterstützt alle Politiker*innen im Deutschen Bundestag, die sich für eine gemeinsame europäische Asylpolitik einsetzen. In der großen Frage der Flüchtlingspolitik als globale Herausforderung wird es keine nationalstaatlichen Einzellösungen geben können.
Die Europäische Union ist eine große Errungenschaft. Sie bedeutet Zusammenhalt statt Nationalismus und nie wieder Krieg. Sie hat trennende Grenzen überwunden und ist seit 70 Jahren eine Garantie für Frieden. Aus einst verfeindeten Ländern wurden Freunde und Partner. Die EU ist mehr als ein wirtschaftliches Zweckbündnis. Sie ist ein sozialer und kultureller Raum mit einem solidarischen und Frauen und Männern gleichstellenden Wertegerüst.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern gehört zu den Grundwerten der Europäischen Union. Dies ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern zwingende Notwendigkeit, damit dauerhaft Frieden und Sicherheit, eine nachhaltige Entwicklung und wirtschaftlicher Wohlstand erreicht werden können.
Zugang zu Bildung, gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit, Zugang zu Spitzenpositionen in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie Schutz vor Gewalt sind für Frauen in Europa keine Utopien, sondern Realpolitik für gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen.
Globale Herausforderungen meistern wir nur mit einem vereinten Europa, das zusammenhält und zusammen arbeitet. Einem Europa, das seine Werte ernst nimmt und verteidigt: Menschenrechte und Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Solidarität und Menschlichkeit. Dies muss auch für zukünftige Generationen gesichert werden.
Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Erste Vorsitzende des LFR Baden-Württemberg, mahnt eindringlich die europäische Perspektive an: „Dieses Europa sollte uns allen jede Anstrengung wert sein – unabhängig davon wie groß die inneren Krisen und äußeren Herausforderungen sind.“

Information:
Die Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) ist eine Vernetzungsstruktur der Landesfrauenräte der Bundesländer; sie wird abwechselnd von den Landesfrauenräten in den Bundesländern ausgerichtet. Gegründet wurde dieses Netzwerk 1996 in Stuttgart.

Auch der Deutsche Frauenrat verabschiedete bei seiner Mitgliederversammlung am 24. Juni 2018  in Berlin eine vergleichbare Resolution:
EUROPA ZUSAMMENHALTEN – SOLIDARITÄT, GLEICHBERECHTIGUNG UND MENSCHENRECHTE STÄRKEN!

Auszug: “Abschottung kann nie eine Antwort sein, gegenteilige Behauptungen sind demagogisch. Wir brauchen eine europäische Antwort!
Anders wird sich die Europäische Union gegen die spalterischen, auf Konfrontation und nationalen
Chauvinismus setzenden Kräfte in der Welt und in den eigenen Ländern friedlich und auf Dauer nicht behaupten können.
DieVerständigung auf gemeinsame Lösungen ist eine Überlebensfrage für die Europäische Union, die eine große politische Errungenschaft ist: Sie hat uns seit dem Zweiten Weltkrieg die längste Friedensperiode gebracht. Sie steht für offene Grenzen und partnerschaftliches Miteinander. Und sie war und ist bis heute Motor für Gleichberechtigung.”
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26. April 2018 Zumeldung zur Pressemitteilung: – seit mehr als 25 Jahren kämpft der LFR für ein neues Landtagswahlrecht und wieder ist die Reform gescheitert!

Der Landesfrauenrat wird grundsätzlich alle Bemühungen zur Umsetzung der Landtagswahlrechtsreform
unterstützen. In welcher Form und wie, wird die Delegiertenversammlung am
4. Mai 2018 beschließen. „Wir begrüßen, dass die Debatte um die Reform weiterhin tagesaktuell
bleibt“, so Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Erste Vorsitzende des LFR.

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