Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg vertritt 50 Verbände und damit über 2 Millionen Frauen in Baden Württemberg. Damit ist er das größte frauenpolitische Bündnis im Land und repräsentiert die Vielfalt der weiblichen Bevölkerung.

1969 als Dachverband von Frauenorganisationen in Baden-Württemberg gegründet, ist der Landesfrauenrat die unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Lobby für alle Frauen in Baden-Württemberg.

Der Landesfrauenrat fordert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frau und Mann in allen Lebensbereichen und weist dafür konkrete Wege für die Politik im Lande.

Aktuelles

26. Juli 2021

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg

70 Tage nach Amtsantritt der neuen Landesregierung!Wo stehen wir mit der Umsetzung der Landtagswahlrechtsreform? Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg und die Frauenverbände der politischen ParteienBaden-Württembergs wiederholen ihre Forderung vom 22. April an die neue Landesregierung,die überfällige Landtagswahlrechtsreform in den ersten 100 Tagen umzusetzen.Dazu die erste Vorsitzende Prof. Dr. Anja Reinalter: „Der Landesfrauenrat mit seinen 50 Mitgliedsverbändenund 2 Millionen engagierten Frauen hat in den letzten Jahrzehnten alles getan,um eine gleichberechtigte Repräsentanz von Frauen im Landesparlament einzufordern und zuunterstützen. Die Reform des Landtagswahlrechtes – Zweistimmenwahlrecht mit geschlossenerLandesliste – ist nun zum dritten Mal in einem Koalitionsvertrag verankert. Leider sehen wir imMoment noch wenig Bewegung bei den Verhandlungen zur Gesetzesänderung. Es darf nicht passieren,dass die Wahlrechtsreform erneut scheitert. Wir lassen nicht locker, die Reform mussumgesetzt werden – der Countdown läuft!Darum fordern wir gemeinsam alle Parlamentarier*innen erneut auf, diese wichtige Wahlrechtsreformzu […]
16. Juni 2021

Schwache Regierungsführung und sexualisierte Kriegsgewalt im Kongo – und kein Frieden in Sicht?!

Zum Internationalen Tag für die Beseitigung von sexualisierter Gewalt in Konflikten am 19. Juni 2021 Unter diesem Titel luden im Vorfeld des Welttags gegen sexualisierte Konfliktgewalt Brot für die Welt, Difäm Weltweit und Die Kongo-Kampagne zur Diskussion ein. Gemeinsam mit der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung und SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler fragten Vertreter*innen der kongolesischen und der deutschen Zivilgesellschaft: wie können die Justiz gestärkt und der Rohstoffsektor in die Pflicht genommen werden, um in der Demokratischen Republik Kongo Sicherheit und Stabilität zu schaffen und sexualisierte Kriegsgewalt zu überwinden? Näheres entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung. Schluss mit Vergewaltigung als Kriegswaffe! Unterschreiben Sie noch bis zum 21. Juni 2021: www.die-kongo-kampagne.de
14. Juni 2021

Konferenz der Landesfrauenräte: Höchste Zeit für Parität!

Unter Vorsitz des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. (LFRN) ging am Wochenende die Online-Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) mit 140 Teilnehmer*innen aus dem Bundesgebiet erfolgreich zu Ende. Seit 1996 tagt der Zusammenschluss aller bundesdeutschen Landesfrauenräte mit rotierendem Vorsitz einmal im Jahr. Die Konferenz der Landesfrauenräte (KLFR) fordert „Parlamente sind – auf Bundes-, Landes-, regionaler und kommunaler Ebene – wesentliche Orte der gesellschaftlichen und politischen Willensbildung und Gestaltung. Frauen – die Mehrheit der Bevölkerung – müssen hier entsprechend vertreten sein.“, heißt es in der von der KLFR verabschiedeten Resolution „Höchste Zeit für Parität!“. den Deutschen Bundestag sowie die Landtage erneut auf, Regelungen zu treffen und Öffentlichkeitskampagnen zu initiieren, um eine gleiche Repräsentanz von Frauen und Männern in den Parlamenten zu erreichen, die Parteien auf, Wahllisten im Reißverschlussverfahren zu besetzen, und bei der Nominierung für Direktmandate eine paritätische Besetzung mit […]
12. Mai 2021

Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg Zum Internationalen Tag der Pflege. LFR fordert bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in den Pflegeberufen

Die Corona Pandemie zeigt einmal mehr deutlich, welche tragende Rolle Pflegekräfte in unserer Gesundheitsversorgung einnehmen. Deshalb fordert der Landesfrauenrat Baden-Württemberg zum internationalen Tag der Pflege, Pflegekräfte zu stärken. „Pflegekräfte bringen medizinisches Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen zu den Menschen, die ihre Hilfe benötigen“, sagt Prof. Dr. Anja Reinalter, die erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg – „dafür gebührt ihnen Anerkennung und Dank, aber vor allem eine angemessene Entlohnung und gesunderhaltende Arbeitsbedingungen.“ Pflegekräfte brauchen ausreichend Kolleginnen und Kollegen an ihrer Seite und bessere Arbeitsbedingungen. Mehr als 85 % der Menschen, die in der Pflege arbeiten sind weiblich. Insbesondere sie brauchen Arbeitsbedingungen die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Durch verbesserte Rahmenbedingungen in der Pflege sind kompetente Fachkräfte zu gewinnen und auch junge Menschen für einen Beruf in der Pflege zu motivieren.
22. April 2021

PRESSEMITTEILUNG

Der Landesfrauenrat und die Frauenverbände der politischen Parteien Baden-Württembergs fordern die Umsetzung der Landtagswahlrechtsreform in den ersten 100 Tagen der neuen Landesregierung und die Hälfte der Macht! Der Landesfrauenrat und die Frauenverbände der politischen Parteien Baden-Württembergs kämpfen für mehr Frauen in den Parlamenten und stehen für das Zwei-Stimmen-Wahlrecht mit geschlossener Landesliste. „Die Wahlrechtsrechtsreform wird kommen. Sie ist Bestand des Sondierungspapiers und wird im Koalitionsvertrag verankert. Bündnis 90/Die Grünen und die CDU haben sich eindeutig positioniert. Diese Haltung begrüßen wir. Damit stehen wir kurz davor, ein wichtiges Ziel erreicht zu haben. Wir werden allerdings noch nicht lockerlassen und fordern die zukünftige Landesregierung auf, die Landtagwahlrechtsreform in den ersten 100 Tagen umzusetzen. Um die „Hälfte der Macht“ sicher zu stellen, unterstreichen wir unsere Forderung nach Parität im Kabinett und bei den Spitzenpositionen in den Ministerien der neuen […]

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